MagVise im Rohrleitungsbau: Stahlrohre schnell und sicher spannen

MagVise im Rohrleitungsbau: Stahlrohre schnell und sicher spannen

MagVise im Rohrleitungsbau: Stahlrohre schnell und sicher spannen

Ausrichten und Spannen im Rohrleitungsbau neu gedacht

Wer regelmäßig große Stahlrohre bearbeitet, kennt die Herausforderung: Wie lässt sich ein Rohr sicher und schnell fixieren, wenn es entgratet, angefast, geschliffen oder für Schweißarbeiten vorbereitet werden soll?

Insbesondere bei Rohrdurchmessern über 100 mm kann das Einspannen in einen herkömmlichen Schraubstock schnell umständlich werden.

Genau hier bietet der Magswitch MagVise eine interessante Alternative. Der magnetische Schraubstock lässt sich flexibel positionieren, benötigt keine feste Verschraubung und eignet sich dank seiner Geometrie besonders gut für runde Stahloberflächen.

Mit dem MagVise 1000 und MagVise 1500 stehen zwei Baugrößen für unterschiedliche Anforderungen zur Verfügung.

Das Prinzip bleibt dabei denkbar einfach:

Positionieren, Magnet einschalten und mit der Bearbeitung beginnen.

Das Problem mit großen Stahlrohren

Bei kleineren Werkstücken ist der klassische Schraubstock meist eine einfache Lösung. Mit zunehmendem Rohrdurchmesser wird das sichere Einspannen jedoch schwieriger.

Gerade im Rohrleitungsbau gehören Arbeiten wie diese zum Alltag:

  • Rohrenden entgraten
  • Fasen für Schweißverbindungen anbringen
  • Schweißnähte schleifen und nachbearbeiten
  • Rohrenden für weitere Bearbeitungsschritte vorbereiten
  • Stahlrohre ausrichten und positionieren
  • Rundmaterial während der Bearbeitung fixieren

Dabei soll das Rohr sicher gehalten werden und gleichzeitig möglichst gut zugänglich bleiben.

Mit konventionellen Spannmitteln bedeutet das häufig zusätzlichen Rüst- und Positionierungsaufwand.

MagVise: der magnetische Schraubstock für Stahlrohre

Der Magswitch MagVise geht einen anderen Weg.

Anstatt den Schraubstock dauerhaft an einer Werkbank zu befestigen, wird die magnetische Spannlösung dort eingesetzt, wo sie benötigt wird. Der Magnet lässt sich vollständig ein- und ausschalten.

Besonders interessant für den Rohrleitungsbau: Der MagVise haftet sowohl auf flachen als auch auf runden Stahloberflächen.

Dadurch eignet er sich für Rundmaterial ebenso wie für Winkelprofile, Vierkant- und Flachmaterial.

Je nach Anwendung stehen zwei Varianten zur Verfügung: der kompaktere MagVise 1000 und der leistungsstärkere MagVise 1500.

Zwei Baugrößen: MagVise 1000 und MagVise 1500

Mit zwei unterschiedlichen Baugrößen lässt sich MagVise passend zu Werkstück und Anwendung auswählen.

MagVise 1000 – kompakt und mobil

Der MagVise 1000 ist die kompaktere Ausführung. Mit einem Eigengewicht von 4,2 kg lässt er sich besonders einfach zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen bewegen.

Die maximale Abreißkraft beträgt laut Hersteller 187,3 kg. Damit bietet bereits die kleinere Variante eine hohe magnetische Haltekraft für zahlreiche Spann- und Positionierungsaufgaben.

Technische Daten MagVise 1000:

  • Artikelnummer: 8100450
  • Maximale Abreißkraft: 187,3 kg
  • 2:1 Scher-Arbeitslast: 33,5 kg
  • Vollsättigungsdicke: 13 mm
  • Eigengewicht: 4,2 kg
  • Abmessungen: 149,8 × 109,2 × 137,1 mm
  • Magnetfußabdruck: 72 × 108 mm
  • Keine externe Stromquelle erforderlich

Gerade wenn das Spannwerkzeug häufig umgesetzt werden muss, ist das geringe Eigengewicht des MagVise 1000 ein praktischer Vorteil.

MagVise 1500 – bis zu 357,4 kg maximale Abreißkraft

Für größere Werkstücke und Anwendungen mit höherem Bedarf an magnetischer Haltekraft steht der MagVise 1500 zur Verfügung.

Er erreicht laut Hersteller eine maximale Abreißkraft von 357,4 kg.

Die magnetische Haltekraft wird durch Drehen des Bedienknopfes ein- beziehungsweise ausgeschaltet. Eine externe Stromquelle ist dafür nicht erforderlich.

Technische Daten MagVise 1500:

  • Artikelnummer: 8100897
  • Maximale Abreißkraft: 357,4 kg
  • Eigengewicht: 9,6 kg
  • Abmessungen: 180,3 × 152,4 × 160 mm
  • Magnetfußabdruck: 87 × 153 mm
  • Keine externe Stromquelle erforderlich

Das erleichtert den flexiblen Einsatz in der Werkstatt und ermöglicht es, die Spannlösung schnell an unterschiedlichen Arbeitsplätzen einzusetzen.

Wichtig: Die maximale Abreißkraft ist ein technischer Kennwert und nicht mit einer pauschal zulässigen Belastung in jeder Anwendung gleichzusetzen. Materialstärke, Oberfläche, Kontaktfläche, Belastungsrichtung und weitere Einsatzbedingungen müssen berücksichtigt werden.

MagVise 1000 oder MagVise 1500 – welche Größe passt?

Welche Variante besser geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab.

Der MagVise 1000 punktet vor allem durch seine kompaktere Bauweise und sein geringes Eigengewicht von 4,2 kg. Dadurch lässt er sich besonders komfortabel transportieren und neu positionieren.

Der MagVise 1500 bietet mit maximal 357,4 kg Abreißkraft deutlich mehr magnetische Haltekraft und empfiehlt sich entsprechend für Anwendungen, bei denen eine leistungsstärkere Spannlösung benötigt wird.

Beide Modelle sind für flache und runde Stahloberflächen ausgelegt und damit für den Rohrleitungsbau besonders interessant.

Besonders praktisch beim Schleifen, Anfasen und Bohren

Die Konstruktion des MagVise ist auf typische Arbeiten in der Metallverarbeitung ausgelegt.

MagVise eignet sich unter anderem zum:

Bohren: Werkstücke lassen sich für die weitere Bearbeitung positionieren und fixieren.

Schneiden: Stahlteile können ohne dauerhaft montierten Schraubstock gehalten werden.

Schleifen: Gerade bei Rohrenden und Schweißnähten erleichtert die magnetische Fixierung die Positionierung des Werkstücks.

Anfasen: Rohrenden können für die spätere Schweißverbindung bearbeitet werden, ohne das große Rohr umständlich in einen konventionellen Schraubstock einzuspannen.

Damit ist MagVise insbesondere dort interessant, wo regelmäßig zwischen unterschiedlichen Werkstücken und Arbeitsschritten gewechselt wird.

Schneller positionieren statt lange einrichten

Ein wesentlicher Vorteil des MagVise liegt in der möglichen Reduzierung der Rüstzeit.

Das Werkzeug muss nicht dauerhaft an einem bestimmten Arbeitsplatz verschraubt werden. Nach Abschluss der Arbeit kann der Magnet ausgeschaltet, der MagVise gelöst und zum nächsten Einsatzort gebracht werden.

Gerade im Rohrleitungsbau kann das einen deutlichen Unterschied machen: Statt lange nach einer geeigneten Möglichkeit zum Einspannen eines großen Rohres zu suchen, steht eine flexible magnetische Spannlösung zur Verfügung.

Positionieren. Einschalten. Bearbeiten. Ausschalten. Weiter zum nächsten Werkstück.

Mehr als nur für runde Rohre

Obwohl MagVise seine Vorteile bei Stahlrohren besonders gut ausspielen kann, ist das System nicht auf Rundmaterial beschränkt.

Es eignet sich unter anderem für:

  • Rundmaterial und Stahlrohre
  • Flachmaterial
  • Vierkantmaterial
  • Winkelprofile

Zusätzlich ermöglichen die MagVise-Modelle verschiedene Winkeleinstellungen von 45/135°, 60/120°, 75/105° und 90°.

Damit kann MagVise gleichzeitig als Mehrwinkel-Spannwerkzeug eingesetzt werden.

Warum MagVise für den Rohrleitungsbau interessant ist

Im Rohrleitungsbau geht es nicht nur um maximale Haltekraft. Entscheidend ist, wie schnell und flexibel ein Werkstück für den nächsten Arbeitsschritt vorbereitet werden kann.

Genau hier liegen die Stärken des MagVise:

Schnelle Positionierung: Das Spannwerkzeug lässt sich flexibel am Einsatzort verwenden.

Geeignet für runde Oberflächen: Dadurch ist MagVise besonders für Stahlrohre und Rundmaterial interessant.

Zwei Leistungsgrößen: Mit MagVise 1000 und MagVise 1500 kann die Ausführung passend zur jeweiligen Anwendung gewählt werden.

Hohe magnetische Haltekraft: Die maximale Abreißkraft beträgt 187,3 kg beim MagVise 1000 und 357,4 kg beim MagVise 1500.

Keine Stromversorgung erforderlich: Die magnetische Spanntechnik funktioniert ohne externe Energiequelle.

Flexibel einsetzbar: Nach der Bearbeitung kann MagVise gelöst und am nächsten Werkstück eingesetzt werden.

Fazit: der Schraubstock 2.0 für den Rohrleitungsbau

Große Stahlrohre sicher zu fixieren, muss nicht zwangsläufig bedeuten, sie mühsam in einen klassischen Schraubstock einzuspannen.

Mit dem Magswitch MagVise steht eine flexible magnetische Alternative zur Verfügung, die ihre Vorteile insbesondere bei runden Stahloberflächen ausspielen kann.

Ob Entgraten, Anfasen, Schleifen, Bohren oder die Vorbereitung von Schweißarbeiten: MagVise kann den Rüstaufwand reduzieren und die tägliche Arbeit mit Stahlrohren vereinfachen.

Mit dem kompakten MagVise 1000 und dem leistungsstärkeren MagVise 1500 stehen zwei Varianten für unterschiedliche Anforderungen zur Verfügung.

Für Betriebe, die regelmäßig Rohre und andere Stahlwerkstücke bearbeiten, ist MagVise damit weit mehr als nur ein magnetischer Halter:

MagVise ist der Schraubstock 2.0 für die moderne Werkstatt.

FAQ – MagVise im Rohrleitungsbau

Was ist der Magswitch MagVise?

Der MagVise ist ein ein- und ausschaltbares magnetisches Spannwerkzeug für Stahlwerkstücke. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Schraubstock muss er nicht dauerhaft an einem Arbeitsplatz verschraubt werden.

Eignet sich der MagVise für Stahlrohre?

Ja. MagVise ist für flache und runde Stahloberflächen geeignet. Dadurch ist das Spannwerkzeug besonders interessant für Arbeiten an Stahlrohren und anderem Rundmaterial.

Welche MagVise-Modelle gibt es?

Mit dem MagVise 1000 und MagVise 1500 stehen zwei Baugrößen zur Verfügung. Sie unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich Abmessungen, Gewicht und maximaler Abreißkraft.

Was ist der Unterschied zwischen MagVise 1000 und MagVise 1500?

Der MagVise 1000 ist die kompaktere und leichtere Variante. Er wiegt 4,2 kg und erreicht eine maximale Abreißkraft von 187,3 kg.

Der MagVise 1500 ist größer und leistungsstärker. Er wiegt 9,6 kg und erreicht eine maximale Abreißkraft von 357,4 kg.

Wie hoch ist die Haltekraft des MagVise 1000?

Der MagVise 1000 besitzt laut Hersteller eine maximale Abreißkraft von 187,3 kg. Als 2:1 Scher-Arbeitslast werden 33,5 kg angegeben.

Wie hoch ist die Haltekraft des MagVise 1500?

Der MagVise 1500 besitzt laut Hersteller eine maximale Abreißkraft von 788 lbs beziehungsweise 357,4 kg.

Die tatsächlich nutzbare Haltekraft ist von Material, Materialstärke, Oberfläche, Kontaktfläche, Belastungsrichtung und weiteren Einsatzbedingungen abhängig.

Welcher MagVise eignet sich besser für den Rohrleitungsbau?

Das hängt von Werkstück und Anwendung ab. Der MagVise 1000 bietet Vorteile, wenn ein kompakteres und leichteres Spannwerkzeug gefragt ist. Wenn eine höhere magnetische Haltekraft benötigt wird, ist der MagVise 1500 die leistungsstärkere Variante.

Da beide Modelle auf runden Stahloberflächen eingesetzt werden können, sind grundsätzlich beide für Anwendungen im Rohrleitungsbau interessant.

Warum ist MagVise besonders für große Rohrdurchmesser interessant?

Je größer der Rohrdurchmesser wird, desto schwieriger kann die Positionierung in einem klassischen Schraubstock werden.

Eine magnetische Spannlösung bietet die Möglichkeit, geeignete Stahlrohre direkt am gewünschten Arbeitsplatz zu fixieren. Dadurch kann sich insbesondere bei großen Rohrdurchmessern der Aufwand für Positionierung und Rüsten reduzieren.

Benötigt MagVise Strom oder einen Akku?

Nein. Für das Ein- und Ausschalten der magnetischen Haltekraft ist keine externe Stromquelle und kein Akku erforderlich. Dadurch kann MagVise flexibel an unterschiedlichen Arbeitsplätzen eingesetzt werden.

Für welche Arbeiten eignet sich MagVise?

Zu den vom Hersteller genannten Anwendungen gehören insbesondere Bohren, Schneiden, Schleifen und Anfasen.

Im Rohrleitungsbau eignet sich MagVise damit beispielsweise für die Bearbeitung von Rohrenden, das Schleifen von Schweißnähten und die Vorbereitung weiterer Fertigungs- oder Schweißarbeiten.

Kann man mit MagVise Rohrenden für Schweißarbeiten vorbereiten?

MagVise kann Stahlrohre bei entsprechenden Bearbeitungsschritten positionieren und fixieren. Dadurch eignet sich das Spannwerkzeug beispielsweise für das Anfasen von Rohrenden oder das Schleifen und Nachbearbeiten im Rahmen der Schweißvorbereitung.

Kann MagVise einen normalen Schraubstock ersetzen?

Das hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Bei großen, runden oder schwierig einzuspannenden Stahlwerkstücken kann MagVise eine flexible Alternative zum klassischen Schraubstock darstellen.

Für andere Bearbeitungsaufgaben kann ein konventioneller Schraubstock weiterhin die passende Lösung sein.

Auf welchen Materialien funktioniert MagVise?

MagVise benötigt eine geeignete ferromagnetische Oberfläche. Besonders relevant sind entsprechende Stahlwerkstücke. Bei nicht magnetischen Werkstoffen kann die magnetische Spannfunktion nicht unmittelbar genutzt werden.

Welche Werkstückformen können mit MagVise bearbeitet werden?

Neben Rundmaterial beziehungsweise Stahlrohren eignet sich MagVise unter anderem für Flachmaterial, Vierkantmaterial und Winkelprofile.

Welche Winkeleinstellungen sind möglich?

MagVise unterstützt die Winkelstellungen 45/135°, 60/120°, 75/105° und 90° und kann dadurch auch als Mehrwinkel-Spannwerkzeug eingesetzt werden.

Wie schwer ist der MagVise 1000?

Der MagVise 1000 wiegt laut technischen Daten 4,2 kg. Das geringe Eigengewicht erleichtert den Transport und das häufige Umsetzen innerhalb der Werkstatt.

Wie schwer ist der MagVise 1500?

Der MagVise 1500 wiegt laut technischen Daten 9,6 kg und bietet dafür eine deutlich höhere maximale Abreißkraft von 357,4 kg.

Muss MagVise fest an einer Werkbank montiert werden?

Nein. Einer der wesentlichen Vorteile besteht darin, dass MagVise nicht dauerhaft an einer Werkbank verschraubt werden muss. Der Magnet kann ausgeschaltet, das Werkzeug neu positioniert und anschließend wieder aktiviert werden.

Was bedeutet „maximale Abreißkraft“ beim MagVise?

Die maximale Abreißkraft gibt an, welche Kraft unter definierten Bedingungen erforderlich ist, um den Magneten senkrecht von einer geeigneten Stahloberfläche abzuziehen.

Sie sollte nicht mit einer pauschal zulässigen Arbeitslast gleichgesetzt werden. Für die praktische Anwendung sind unter anderem Werkstoff, Materialstärke, Oberflächenzustand, Kontaktfläche und Belastungsrichtung entscheidend.

Was sollte beim sicheren Arbeiten mit MagVise beachtet werden?

Für den konkreten Einsatz sind die technischen Daten, Betriebs- und Sicherheitshinweise des Herstellers maßgeblich. Insbesondere darf die angegebene maximale Abreißkraft nicht ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Einsatzbedingungen als zulässige Arbeitslast interpretiert werden.

Links zu den Produkten:

 https://www.magswitch.de/products/magswitch-magvise-1000-8100450?_pos=2&_sid=94004639d&_ss=r